SV PlüderhausenBorussia Düsseldorf
TTC Zugbrücke GrenzauTTF LIEBHERR Ochsenhausen
SV Werder BremenTSV Gräfelfing
Herne Tischtennis Club RuhrstadtTG 1837 Hanau
TTC RhönSprudel Fulda Maberzell1. FC Saarbrücken

3. Dekade - 1986/1987 bis 1995/1996

Andrzej GrubbaNichts wirklich Neues schien sich auch in der Saison 1986/87 abzuspielen: Nach fünf Spieltagen rangierte Borussia Düsseldorf verlustpunktfrei an der Spitze, gefolgt vom Grubba-Klub Zugbrücke Grenzau, der ebenfalls noch eine weiße Weste aufwies. Ab Platz 3 begann schon das breite Mittelfeld. Ganz hinten sah es für die zählerlosen Steinhagener und Berliner Herthaner schon recht düster aus. Mit 0:16 Punkten blieb der Berliner Traditionsklub auch am Ende der Vorrunde Schlußlicht und der dts betitelte sein Vorrundenfazit mit „Die Auftritte Herthas sind ein Trauerspiel“. Am anderen Ende der Tabelle hatte sich Düsseldorf unterdessen von Grenzau absetzen können und zog mit 18:0 Punkten einsam seine Kreise. Auch nach Abschluß der Rückrunde blieb Düsseldorf drei Zähler vor Verfolger Grenzau, während die Traditionsklubs Altena und Hertha BSC den Abstieg nicht vermeiden konnten. In den Play-Offs setzten sich die beiden Top-Teams erwartungsgemäß durch, um sich dann im Finale in Hagen vor 2.200 Zuschauern den „Final Countdown“ zu liefern. Und in dieser entscheidenden Partie hatten die Westerwälder einen Lauf und fertigten ihren Widersacher mit 9:4 ab. Den Siegpunkt errang Engelbert Hüging mit seinem 16:21, 21:17 und 21:12 gegen Jörg Rosskopf. So überraschend freilich kam der Grenzauer Coup denn doch nicht: „Andrzej Grubba war der überragende Spieler der Bundesliga-Rückrunde; Georg Böhm überzeugt seit Monaten durch Ergebnisse, die seine internationale Klasse unterstreichen. Zusammen bildeten die beiden das erfolgreichste Bundesliga- Doppel – ein Gespann, das Erfolge garantiert.“ (Rahul Nelson, in: dts 6/1987, S.8).

Jörgen PerssonWürde Grenzau in der Saison 1987/88, in der TuS Germania Schnelsen und der Post SV Mühlheim als Aufsteiger das Oberhaus komplettierten, den Vorjahreserfolg wiederholen können? Zugbrücke Grenzau vor dem ATSV Saarbrücken und Borussia Düsseldorf – so tippten damals die meisten Experten vor Rundenbeginn den Zieleinlauf. Namhafte Chinesen waren mit von der Partie, so etwa Shi Zhihao (Grenzau), Li Yuxiang (Saarbrücken), Guo Yuehua (Reutlingen) und Lu Qiwei (Steinhagen), letzterer ein quirliger Penholderspieler mit Noppen außen und gefürchtetem Schuß. Die Vorrundenabschlusstabelle liest sich überraschend: Mit drei Zählern Vorsprung rangierte der ATSV ganz oben, gefolgt von den punktgleichen Düsseldorf und Steinhagen. Der Vierte, Simex Jülich, hatte noch einen Zähler Vorsprung vor den bis dahin enttäuschenden Favoriten aus dem Westerwald. Noch ganz ohne jedes Erfolgserlebnis war der durchaus nicht als Kanonenfutter eingeschätzte Aufsteiger aus Mühlheim geblieben. Am Ende standen ganze zwei Punkte auf der Habenseite, was natürlich zum Klassenverbleib nicht reichte. Auch die sechs Zähler des TTC Grün-Weiß Hamm hätten nicht gelangt, jedoch blieb man erstklassig, da Steiner Optik Bayreuth überraschend sein Team aus wirtschaftlichen Erwägungen zurückzog. Saarbrücken vorne, sieben Punkte vor Jülich, dahinter Düsseldorf, Grenzau, Steinhagen, Reutlingen und Schnelsen – so sah die Abschlusstabelle an den Positionen 1 bis 7 aus. Und wieder einmal sollte es dem Klassenprimus nicht gelingen, die Play-Offs erfolgreich zu überstehen: Im Herzschlagfinale von Duisburg unterlagen die Saarländer den Düsseldorfer Borussen, die sich im entscheidenden Moment in Topform präsentierten, mit 7:9. Den Schlusspunkt in einem äußerst emotionalen Endspiel setzten Jörg Rosskopf und „Speedy“ Fetzner, die im abschließenden Doppel in drei Sätzen die Oberhand über das Saarbrücker Spitzenduo Carl Prean und Peter Engel behielten. Einen konnte das Geschehen nicht überraschen. Bundestrainer Charles Roesch nämlich ließ bereits vor der rassigen Partie verlauten: „Ich weiß, wer gewinnt, aber ich sag’s nicht.“

Peter StellwagVor der Spielrunde 1988/89 sahen die Vertreter der meisten Bundesligisten erneut nicht den Titelverteidiger in favorisierter Position, sondern Saarbrücken und Grenzau. Den Aufsteigern FTG Frankfurt mit Li Yuxiang und Bela Mesaros im Spitzenpaarkreuz sowie VfB Lübeck mit Spielertrainer Liang Geliang wurden durchaus Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt. Grenzau führte mit weißer Weste die Halbzeittabelle an, gefolgt von Saarbrücken und Düsseldorf. Auf den Abstiegsrängen fanden sich Lübeck (2:16) und Hamm (0:18), dessen „abgespecktes“ Not-Team auch von allen Experten als chancenlos angesehen worden war. Auch am Ende der Rückrunde hatte sich dieses Tabellenbild nicht verschoben, so dass Lübeck – trotz großer Ambitionen – den Weg in die Zweitklassigkeit einschlagen musste, während die Frankfurter FTG mit zwei Zählern mehr das Klassenziel erreicht hatte. Diesmal schaffte Saarbrücken den großen Coup und fing im Finale im rheinhessischen Eich den Tabellenersten der Spielrunde ab. 9:6 hieß es am Ende für die Saarländer, die mit Xie Saike, Carl Prean, Janos Takacs, Jürgen Rebel, Peter Engel, Torsten Kirchherr und Spielertrainer Stellan Bengtsson Deutscher Meister wurden. Das packende Finale hatten die großen Fankolonien der Grenzauer und Saarbrücker zu einem lautstarken Spektakel gemacht, was DTTB-Präsident Hans Wilhelm Gäb zu der kritischen Frage bewog: „Wann werden Schweizer Kracher ins Spielfeld geworfen?“.

1989/90 konnte eigentlich nur die Saison des TTC Zugbrücke Grenzau werden, der sich durch den vom Titelverteidiger aus dem Saarland gekommenen Carl Prean gewaltig verstärkt hatte. Eine neue Play- Off-Regelung war gefunden worden, derzufolge nur noch die ersten vier der Tabelle in zwei Semifinalspielen um die Endspielteilnahme zu kämpfen hatten. Ganz unten stand nach neun Spielen erwartungsgemäß die finanziell schwächelnde FTG Frankfurt, der die meisten Stammkräfte den Rücken gekehrt hatten. Tabellenführer war Grenzau, verlustpunktfrei vor Düsseldorf, Saarbrücken und Steinhagen. Am Ende trennte nur noch ein Zähler die führenden Westerwälder und Verfolger Düsseldorf. Saarbrücken und Jülich folgten dahinter, Steinhagen auf Rang 5 ging leer aus. Absteigen mussten Frankfurt und Schnelsen. Zugbrücke Grenzau war gewarnt, da bis dahin noch nie ein Team seit Einführung der Play-Off-Runde zu Meisterehren gekommen war, das die Tabelle nach 18 Spieltagen angeführt hatte. Und die Realität sollte erneut einen potenziellen Meisterschaftsanwärter brutal überholen. Zwar erreichte Grenzau im Schongang gegen Jülich (9:4 und 9:2) das Finale, in dem Saarbrücken-Bezwinger Düsseldorf auf der Gegenseite stand. Doch dort erlebten die Westerwälder vor 2.000 Besuchern in Limburg ein Fiasko und gingen gegen die Borussen, die erneut einen Deutschen Meistertitel nach Hause brachten, mit 2:9 unter. Grenzaus Trainer Karl Kamps wollte nach dem Match nicht von einem Düsseldorf-Komplex seiner Mannen sprechen, räumte aber ein, dass selbst „ein Georg-Zsolt Böhm sich eben schwer gegen die schnellen Rosskopf und Fetzner“ tue, während er „mit Weltmeister Jan-Ove Waldner viel besser“ klarkomme.

Jörg RoßkopfAb der 25. Bundesligasaison 1990/91 traten die Teams – nicht zuletzt aus Gründen angestrebter größerer Medien- und Publikumswirksamkeit – in Vierermannschaften an. Nach dem Rekordbesuch der Saison 1983/84 mit durchschnittlich rund 610 Zuschauern pro Spiel war das Besucherinteresse merklich zurückgegangen und hatte zuletzt, in der Saison 1989/90, noch bei rund 450 pro Partie gelegen. Nun, in der neuen Runde, waren die aufgestiegenen Ex-Erstligisten Lübeck und Milbertshofen wieder unter den Top 10 des deutschen Mannschaftstischtennis vertreten. Düsseldorf vor Aufsteiger Lübeck, Jülich und Grenzau – das war die Rangfolge im Herbst, während in der Abstiegszone Reutlingen und Mülheim herumdümpelten. Anfang April hatten sich Düsseldorf, Grenzau, Lübeck und Jülich für die Play-Offs qualifiziert, Reutlingen und Mülheim waren abgestiegen. Düsseldorf setzte sich im Halbfinale deutlich gegen Jülich durch, Grenzau musste sich da schon stärker ins Zeug legen, um die starken Lübecker um Wang Yansheng und Spielertrainer Engelbert Hüging auszuschalten. Die besten Saisonbilanzen im vorderen Paarkreuz fuhren Jörg Rosskopf (29:6), Andrzej Grubba (26:5), Wang Yansheng (26:9) sowie der Jülicher Wang Hao (23:11) ein. Im 2. Paarkreuz blieb Carl Prean ungeschlagen. Muss man noch eigens erwähnen, dass auch diesmal der Rundensieger nicht Meister werden konnte? Der Titel ging nämlich vor 2.400 Besuchern in der Bonner Hardtberg-Halle an das tischtennisverrückte 97-Seelen-Dorf aus dem Westerwald, nicht an die Weltstadt aus dem Rheinland. Grenzau siegte im Gipfeltreffen um die Krone 6:3 und Düsseldorf blieb nur der undankbare Rang eines Vizemeisters.

Die Saison 1991/92 brachte erneut eine Neuerung: Der Deutsche Meister wurde nunmehr in einer Finalserie nach dem Modus „Best of Three“ ermittelt. Die Tendenz in Sachen Spielerverpflichtungen ging damals allmählich weg von den Chinesen, hin zu starken Europäern – Ausdruck des gestiegenen Niveaus und Selbstvertrauens auf dem Kontinent. Namen wie Persson (Saarbrücken), Mazunov (Milbertshofen), Korbel (Altena) und Pansky (Ochsenhausen) standen für diese Entwicklung. Nicht von ungefähr bezeichnete der dts zum Saisonauftakt 1991/92 die Eliteklasse Deutschlands als „die stärkste Liga der Welt“. Düsseldorf und Saarbrücken führten die Tabelle am Rundenende an, Altena und Ochsenhausen standen ganz hinten. Mit dem TSV Milbertshofen und dem ATSV Saarbrücken fassten freilich zwei Traditionsvereine den Entschluß, sich mangels finanzieller Möglichkeiten aus dem Oberhaus zurückzuziehen. Das Lieck- Team aus Altena blieb als Nutznießer erstklassig. An den Play-Offs nahmen die Saarländer freilich noch teil und unterlagen der Düsseldorfer Borussia in der Finalserie deutlich mit 1:6 und 2:6. Düsseldorf errang damit seinen sage und schreibe 15. Meistertitel und feierte Trainer Mario Amizic als Vater des Erfolges.

Steffen Fetzner1992/93 wurde Grenzau Herbstmeister, gefolgt von Lübeck und Steinhagen. Mit der Traumbilanz von 17:0 im 1. Paarkreuz glänzte der Mülheimer Chen Zhibin. Auch das bis dahin ungeschlagene Top- Doppel des Post SV Telekom Mülheim Hansi Fischer/ Thomas Rosskopf (9:0) trug zum hervorragenden 4. Platz des Aufsteigers nach 9 absolvierten Saisonspielen bei. Am Ende der Serie hatte man sich sogar noch auf Rang 3 geschoben, einen Platz vor Rekordmeister Düsseldorf und dicht hinter den Spitzenklubs aus Grenzau und Steinhagen. Und weiter ging es mit der Mülheimer Erfolgsserie: Im Halbfinale wurde Steinhagen ausgeschaltet und erst in den Finalspielen scheiterte der Senkrechtstarter trotz eines überragenden Hansi Fischer an Düsseldorf, das zum 16mal den Titel des Deutschen Meisters erringen konnte. Altena und Esslingen mussten als Absteiger die Liga verlassen.

„Die Bundesligasaison 1993/94 steht unter einem besonderen Stern. Bereits mit dem ersten Spieltag der neuen Spielzeit wirft das neue Spielsystem seine Schatten voraus, das mit Stichtag 1. Juli 1994 für die Teams der 1. Bundesliga gilt. Auf der Bundeshauptversammlung des DTTB Anfang Juni in Münster hatten die Delegierten dem Antrag des Süddeutschen Tischtennis-Verbandes grünes Licht erteilt, der eine Zweiteilung der 1. Bundesliga der Damen und Herren vorsieht. Gleichzeitig wird die Bundesliga, die in zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften spielen wird, von zehn auf zwölf Vereine aufgestockt.“ (dts 8/1993, S.8). Es würde – auch dies sah die nicht unumstrittene Reform vor – in der laufenden Saison nur einen Absteiger geben. Und auch dies blieb dem Tabellenletzten, trotz Jörgen Persson wurde Hertha 06 Berlin Schlusslicht, erspart, da Steinhagen, dessen „Vollblutmanager“ Rüdiger Lamm beim Fußballklub Arminia Bielefeld anheuerte, bereits relativ früh seinen Rückzug zum Saisonende bekannt gab. Oben kämpften Grenzau, Jülich, Düsseldorf und eben Steinhagen um die Spitzenränge. In den Play- Off-Halbfinalspielen standen sich Düsseldorf und Grenzau, dessen Spitzenspieler Grubba die beste Bilanz aller Akteure mit 27:2 vorne eingefahren hatte, sowie Steinhagen und Jülich gegenüber. Grenzau und Steinhagen in seiner letzten Bundesligasaison behaupteten sich. In den Finalspielen setzte sich der Favorit aus dem Westerwald mit 6:1 und 6:3 durch, der Finalgegner trat in der folgenden Saison in der Bezirksliga an, in die er mangels Sponsoren zurückgezogen hatte.

Peter FranzDie neu gruppierte Eliteliga der Saison 1994/95 bestand aus diesen Teams: TTC Zugbrücke Grenzau, TTC Jülich, Borussia Düsseldorf, VfB-TT im VfB Lübeck, TSV Maxell Sontheim, PSV Telekom Mülheim, TTC Helga Hannover, TTF Ochsenhausen, Super-Donic Berlin (mit Persson und Fetzner), 1.FC Bayreuth, TTF Bad Honnef und TTC Burtelt Altena, letzterer Klub mit dem ewig jungen Dauerbrenner Wilfried Lieck an Position 2. Gespielt wurde aber doch in einer ungeteilten Liga, die nie zuvor aus so vielen Bundesligisten bestand. Ein Lizenzspielerstatut war zudem verabschiedet und das Oberhaus von dieser Saison an zur Lizenzliga geworden. Auch dies veranlasste den dts zu der Feststellung: „Das Unternehmen 1. Bundesliga ist erheblich professioneller geworden.“ (dts 7/1994, S.4). Der TTC Jülich war auf dem Papier unglaublich stark besetzt. Dank der Verbindungen seines Spielertrainers Yang Jianhua war es gelungen, nahezu die gesamte chinesische Nationalmannschaft unter Vertrag zu nehmen. Namen wie Ma Wenge, Wang Tao, Lu Lin, Kong Linghui und Wang Hao hatten einen ganz besonderen Klang. Für den amtierenden Deutschen Meister Vladislav Broda blieb da lediglich Position 7 auf dem Mannschaftsmeldebogen. Allerdings konnten sie nie in bester Aufstellung antreten. Düsseldorf führte die Halbzeittabelle an, gefolgt von Grenzau mit dem noch immer bärenstarken Grubba und dann erst von Jülich. Die Play-Offs erreichten diese drei Klubs und Lübeck, während Hannover und Altena den bitteren Gang in Liga 2 antreten mussten. Düsseldorf und Grenzau, die beiden großen sportlichen Rivalen jener Ära, erreichten schließlich die Finalrunde. Nach drei packenden Endspielen in restlos ausverkauften Hallen konnte Düsseldorf mit dem überragenden Vladimir Samsonov den 17. Deutschen Meistertitel für sich verbuchen.

In der Saison 1995/96 schließlich traten Teams aus Süddeutschland auf den Plan, die bis heute das Bundesligageschehen nachhaltig prägen. Erstmals im Oberhaus vertreten war der TTC Frickenhausen, während die oberschwäbischen Tischtennisfreunde Ochsenhausen erheblich aufgerüstet hatten und mit Kong Linghui, Ma Wenge, Peter Franz und dem späteren Bundestrainer Richard Prause nun ein echtes Spitzenteam ins Rennen schicken konnten. Ochsenhausen führte dann auch die Abschlusstabelle der Liga an, mit einem Punkt Vorsprung vor Düsseldorf. Grenzau und Mülheim belegten die Ränge 3 und 4. Die beiden Aufsteiger Würzburger Kickers und MTG Horst-Essen gaben lediglich ein einjähriges Gastspiel in der Liga, Würzburg kam freilich später unter neuem Namen zurück. Die Entscheidung um den Meistertitel verlief dramatisch, am Ende zog Ochsenhausen hauchdünn den kürzeren gegen die Düsseldorfer Borussen, obwohl dem Herausforderer im 3. Finalspiel vor 2.500 Zuschauern im heimischen Biberach bereits ein Remis zum großen Triumph gereicht hätte. Zwar hatte Jörg Roßkopf in dieser denkwürdigen Partie kein Einzel gewinnen können, jedoch riss der erneut vorzüglich aufspielende Vladimir Samsonov durch Siege gegen Ma Wenge und Peter Franz das Steuer herum zum hauchdünnen Düsseldorfer Sieg.

Vladimir SamsonovMit diesem 18. Titel des Düsseldorfer Rekordmeisters lassen wir die 3. Dekade unserer kleinen Bundesligageschichte ausklingen. Auch in diesem Zeitabschnitt war der rheinische Traditionsklub führende Kraft und prägender Faktor des Bundesligageschehens, allerdings ganz dicht gefolgt vom ebenfalls herausragenden TTC Zugbrücke Grenzau und zeitweise auch vom ATSV Saarbrücken. Ein schlechtes Omen für die Play- Offs bedeutete offensichtlich die „Pole Position“ in der Abschlusstabelle der Liga, da es dem Tabellenprimus zumeist nicht vergönnt war, am Ende den Meisterpokal in Händen zu halten.