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„Diese Liga ist der Wahnsinn!“ - Bremen empfängt Saarbrücken

Foto: Bremens Jens Lundquist war zuletzt stark im Kommen und besiegte u.a. Crisan und Chuang (Foto: Roscher).

Dienstag, 19:00 Uhr: SV Werder Bremen – 1. FC Saarbrücken

 ( Werder-Sporthalle, Hemelinger Str. 17, 28205 Bremen)

 

Die Norddeutschen hatten vor sechs Wochen ihren letzten Auftritt in der DTTL - kurz vor der "Winterpause" fertigten sie Ochsenhausen und Jülich in überzeugender Manier ab. Die Frage stellt sich natürlich, wie man nach dieser langen Unterbrechung aus den Startlöchern kommt. Dies gilt zweifellos auch für den Aufsteiger aus dem Südwesten, der gleich in seiner ersten Bundesligasaison Akzente setzt und an das Tor zu den Play-Offs anklopft. Der letzte Ligaeinsatz von Tokic & Co. datiert vom 13. Dezember, als man der TG Hanau auswärts nicht den Hauch einer Chance ließ. Auch die beiden Spiele zuvor - gegen Plüderhausen und Jülich - hatte man siegreich beendet. Die Partie in der Werder-Sporthalle - erneut wird nicht im Uni-Sportturm gespielt - darf im Vorfeld als ungemein offen gelten, auch wenn der Tabellenachte den Dritten empfängt. Zu gering sind in dieser unbeschreiblich ausgeglichenen Liga die Unterschiede zwischen vorderem und hinterem Mittelfeld, wobei der 1.FCS im Fall eines Sieges eher schon zur Spitzengruppe gerechnet werden dürfte. Aber das sind eher Wortspielereien, die Wahrheit wird wie immer am Tisch liegen und die Tagesform der mindestens sechs den Schläger schwingenden Akteure den Ausschlag geben, wer die Halle als Sieger verlässt.

 

Werders Team-Manager Sascha Greber möchte natürlich, dass seine Jungs am Ende Anlass zum Jubel haben. Zudem brennt er auf Revanche für den leblosen 0:3-Auftritt seiner Truppe im Hinspiel: „Wir haben etwas gut zu machen, auch wenn Saarbrücken mit drei gleich starken Spielern einen hervorragenden Kader besitzt.“ Bremens Trainer Cristian Tamas setzt auf die Kampfmoral seiner Spieler sowie auf die Werder-Fans: „Wir haben in der Werder-Halle gegen Ochsenhausen ein tolles Spiel gesehen und einen Favoriten bezwingen können. Vielleicht gelingt uns mit der Hilfe der Zuschauer ja wieder ein Sieg, um unseren Tabellenplatz weiter verteidigen zu können.“

 

Zwei Punkte möchte aber auch Saarbrückens Coach Matthias Landfried mit nach Hause nehmen, der sein Statement mit der Feststellung beginnt: "Diese Liga ist der Wahnsinn - und wir sind mitten drin!“ Der Trainer des Aufsteigers führt dies näher aus: „Während es normalerweise vier Schlüsselspiele und zwei ‚Endspiele‘ gibt und der Rest normale Ligaspiele sind, ist es diese Saison so, dass bislang für uns jede Partie ein Schlüsselspiel war. Aufgrund dessen kann man wirklich sagen, dass immer das nächste Spiel das wichtigste ist und man sich nie ausruhen kann. So ist eben auch die Partie gegen Werder Bremen absolut richtungsweisend. Gewinnen wir, sind wir als Tabellendritter richtig dick im Play-Off-Geschäft drin. Verlieren wir, sind wir wieder im Mittelfeldsumpf, gleichermaßen mit Play-Off-Chancen und in Gefahr, von den Teams auf den Abstiegsplätzen eingeholt zu werden. Daher müssen wir gegen eine gefährliche und noch mehr unter Druck stehende Mannschaft hochkonzentriert zu Werke gehen."

 

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